Samstag, Mai 29, 2010, 12:47 AM
Wut ist ein notwendiger, oft der erste Schritt in einem Prozess, der dazu führt, dass ich unnütze und einschränkende Informationen aus meinem System entferne.Insofern hat Wut nichts mit anderen Menschen oder äußeren Umständen zu tun, ist nicht böse oder schädlich, sondern schlicht notwendig, um klarer, geerdeter und fokussierter zu werden.
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Donnerstag, Mai 27, 2010, 08:55 PM
Okay... nichts gegen eine gute Verfilmung des Falls Kampusch.Aber ist es wirklich eine sonderlich gute Idee, wenn es ausgerechnet Bernd "Resident Evil" Eichinger macht?
Donnerstag, Mai 27, 2010, 08:59 AM
A tourist asked a guard at the National History Museum how old the huge dinosaur skeleton in the foyer was."100 miilion and fourteen years, two months and eight days."
"Wow, that's exact," said the tourist. "How can they be so accurate?"
"Well," said the guard, "the day I started here they told me it was 100 million years old. And I started here fourteen years, two months and eight days ago."
Montag, Mai 24, 2010, 12:59 PM
Unheimlicher Link!!Ich fühle mich verpflichtet, an dieser Stelle sehr laut zu schrei(b)en:
Botox-Gesichter sind nicht attraktiv. Sie sind unheimlich. Ich sehe ein Botox-Gesicht, und die Worte deuten auf eine Emotion hin, und der Mund reflektiert diese Emotion - und ich erwarte ganz automatisch, dass die Augenpartie diese Emotion zeigt. Aber das kann sie nicht. Weil das BesitzerIn dieser Augenpartie sich entschieden hat, seihr Gesicht zu VERGIFTEN.
Vergiften.
Nicht: Schöner machen. Nicht: jünger machen.
Nein. Vergiften. Töten. Zombifizieren.
Natürlich haben sie das Recht dazu. Keine Diskussion. Es ist ihr Körper und ihr Geld. Wenn eine Person glaubt, dass ihr Leben dadurch besser wird - gut so.
Aber es ist nicht attraktiv. Im Gegenteil, es ist unheimlich, und es ist abschreckend, und es macht dich hässlich.
Alle gemeinsam, bitte: Botox-Gesichter sind hässlich!
Freitag, Mai 21, 2010, 11:24 AM
Biologische Evolution ist NICHT:* Die Entwicklung höherer Formen von Leben aus niedrigen
* Die Spezialisierung eines Organs oder Lebewesens in bezug zu seiner Umwelt
Und ganz besonders befasst sich biologische Evolution NICHT mit der Entstehung des Lebens. Die Lehre von der Entstehung des Lebens aus nichtlebender Materie heißt Abiogenese und ist ein völlig anderes Gebiet.
Biologische Evolution IST die Veränderung der Eigenschaften von Bevölkerungen von Organismen über die Lebensspanne eines Individuums hinweg.
oder, konzis formuliert:
Biologische Evolution ist ein Prozess, der in vererbbaren Änderungen in einer Bevölkerung über viele Generationen resultiert.
oder noch konziser:
Biologische Evolution ist die Veränderung der Allelfrequenz in einem Genpool zwischen einer Generation und der nächsten.
[Quelle]
Mittwoch, Mai 19, 2010, 10:54 AM
Das Eigenartige ist doch, dass wir oft so tun, als könnte man einen "Sinn im Leben" benennen. Es gibt offensichtlich ein sehr starkes Bedürfnis, diesem "Sinn" einen Namen zu geben - Gott, Liebe, Beziehung, Erfüllung usw. Das führt immer wieder zur Enttäuschung. Der Geist will die Benennung, aber jede Benennung trifft daneben.Deshalb liegt sehr viel Weisheit und psychologische Einsicht in den paradoxen oder tautologischen Formulierungen der östlichen Religionen, und ihrer mystischen Geschwister in den Abrahamsreligionen.
Sie befrieden den Geist, während sie gleichzeitig vermeiden, dem Kind einen Namen zu geben.
Sinn, wird er benannt, ist nicht der wahre Sinn.
Das sinnvolle und das sinnlose Leben sind exakt dasselbe.
Der Sinn des Lebens ist: das Leben selbst.
Mittwoch, Mai 19, 2010, 10:50 AM
Das Konzept der Schuld bedeutet, nicht wahrzunehmen, dass die Person nicht durch ihre Handlungen definiert wird.Donnerstag, Mai 13, 2010, 05:08 PM
I wär die Zenzi.Die Rekonvales Zenzi.
Sonntag, April 25, 2010, 08:38 AM
Beginnen wir mal ganz vorsichtig.Es ist nicht möglich, eine Religion - irgendeine Religion - auszurotten (es sei denn durch Genozid).
Wenn wir also halbwegs Frieden haben wollen, müssen wir lernen, miteinander auszukommen.
Momentan ist es in unseren Landen so, dass wir eine halbwegs metastabile Lösung gefunden haben, indem wir das Gespräch über Religion einfach ausschließen und Religion als Privatsache betrachten.
Wirklich dauerhaft gelöst werden kann das Problem aber nur, wenn wir lernen, wirklich miteinander zu kommunizieren.
Ich habe ein paar Ahnungen, wie das gehen könnte. Vielleicht werden bald konkrete Vorschläge daraus.
Samstag, April 24, 2010, 10:31 AM
The story goes like this.The apologist had a religious experience. An intimate, honest, intensive experience. Most probably, this experience happened in a certain context - at a church or a mosque, alone in a cave at sunrise, with her bible in her hand alone at home... and probably, the apologist had a specific, probably religious upbringing.
So, given the situation, it was just the obvious choice to interpret her experience in the terms of a certain religion. The words other members of this faith use, the words from a holy book, the words from the tradition of that faith.
From that moment on, the apologist most certainly had lots of similar experiences. And of course, she interpreted those in the framework she got used to, as well. That's not bad. That's not a fallacy. That's just the way we human beings operate - an interpretation has worked in the past, why not use it from now on?
So... our happy apologist meets our happy skeptic.
The skeptic, of course, has made his own experiences, and he has formed an opinion about what he believes is the apologist's creed. Either he was once a believer himself, and has gotten skeptical because the words of this faith failed to convince him, or he has read the holy books without being a member of said faith.
So. The two meet, perhaps at some outreach. The start talking.
And almost by necessity, the apologist will use the words of the holy book to convince the skeptic. She thinks those words are convincing - after all, they seem to match her experience perfectly! So she cannot grasp why the skeptic won't believe her.
The skeptic, on the other hand, will use the same holy scripture, pointing out logical flaws and inconsistencies, to show that this cannot be a good, qualified basis for a religious faith.
Well, it isn't. And it needn't be. The holy book consists of the experiences of other people, long dead, who were equally trying to express an experience that is, by definition, impossible to put into words.
But both our heroes fail to see that. They're talking about a whole lot of interesting, challenging intellectual questions - but they're not communicating about the one and only thing that can really create or destroy faith: personal experience.
They're like an old married couple who quarrels about whether that ship in her honeymoon was yellow or blue. They have talked about it for ages, never agreeing, never able to agree, and completely missing the point, namely how they loved each other then and love each other still.
It's kind of amusing, really, in a very, very sad way.
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